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Katzen - Die kleinen Tiger in unserem Wohnzimmer

Bereits vor rund 3000 Tausend Jahren wurden Katzen im alten Ägypten als Tempelwächter und Haustiere der Pharaonen gehalten. Seitdem entwickelten sie sich weltweit zu beliebten Haustieren, da sie einfach zu halten waren und das Haus von ungebetenen Gästen wie Mäusen oder Kakerlaken befreiten. Heutzutage ist die Katze nach dem Hund das beliebteste Haustier der Deutschen. Über 10 Millionen Katzen leben mittlerweile in deutschen Haushalten.

Was gilt es vor der Anschaffung zu beachten?
Katzen sind im Vergleich zu anderen Haustieren relativ einfach zu halten. Vor der Anschaffung sollten Sie jedoch sicherstellen, dass niemand in Ihrem Haushalt an einer Katzenhaarallergie leidet und Sie über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um die Katze über die nächsten zwei Jahrzehnte zu versorgen. Die monatlichen Kosten für Nahrung, Spielzeug, Katzenstreu und Arztkosten betragen je nach Katze ungefähr 150EUR bis 300EUR. Falls Sie zur Miete wohnen, sollten Sie die Anschaffung einer Katze außerdem mit Ihrem Vermieter besprechen. Er darf Ihnen die Haltung einer Katze im Normalfall zwar nicht untersagen, es könnte aber sein, dass im Haus Allergiker wohnen und eine Haltung deshalb "im Interesse der Allgemeinheit" verboten wird.
Gesetzliche Vorschriften - Steuern und Versicherungen
Gesetzliche Vorschriften für die Haltung von Katzen gibt es keine. Auch eine Katzensteuer oder Versicherungspflicht existiert nicht. Wenn Ihre Katze nicht nur im Haus gehalten wird oder Sie teure Möbel besitzen, sollten Sie aber eine Haftpflicht- und Krankenversicherung in Erwägung ziehen. Solche Versicherungen sind schon ab 10EUR im Monat erhältlich und schützen Sie vor den teilweise sehr hohen Arztkosten, die durch Autounfälle oder Raufereien mit anderen Katzen entstehen können.
Welche Katze passt zu mir?
Ob Sie eine ältere Mischlingskatze aus dem Tierheim oder teure Rassewelpen vom Züchter aufnehmen möchten, ist Geschmackssache. Generell gilt, dass Rassekatzen häufig krankheitsanfälliger sich und eine geringere Lebenserwartung haben. Falls Sie allerdings schon einen Hund oder eine Katze halten, eignen sich Katzenwelpen besonders als zweites Haustier, da sie noch keine negativen Erfahrungen mit anderen Tieren gemacht haben und leichter an die anderen Familienmitglieder gewöhnt werden können. Das gilt auch für die Katzenhaltung mit kleinen Kindern. Wenn Sie mit der Katzenhaltung noch völlig unerfahren sind, bieten sich ebenfalls Katzenwelpen oder ältere, gefestigte Katzen aus gutem Umfeld an. Katzen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, reagieren oft aggressiv auf bestimmte Personengruppen (meistens Kinder oder Männer) und für die Erziehung wird ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl benötigt. Mit etwas Feinfühligkeit und Ruhe ist das aber auch für Katzenneulinge zu schaffen.
Katzen in der Urlaubszeit
Katzen fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung am wohlsten. Ein Ortswechsel, auch wenn er nur vorübergehend ist, bedeutet für sie immer eine Menge Stress. Deshalb sollten Sie ihre Katze in der Urlaubszeit am besten zuhause lassen und dort von einem Bekannten oder professionellen Urlaubsvertretungen versorgen lassen. Sollte das nicht möglich sein, können Sie die Katze auch vorübergehend in einer Tierpension unterbringen. Gerade für einzeln gehaltene Katzen kann das aber auch sehr stressig sein. Falls die Katze unbedingt mit in den Urlaub genommen werden muss, gibt es einige Ferienhäuser und Hotels, die die Unterbringung von Katzen gegen eine zusätzliche Gebühr gestatten. Auch auf den meisten Campingplätzen sind Katzen erlaubt.
Erziehung - Kann man Katzen überhaupt erziehen?
Katzen sind sehr eigensinnige und dickköpfige Tiere. Trotzdem sind sie, entgegen dem weitverbreiteten Mythos, durchaus erziehbar. Eine richtige Erziehung ist für ein angenehmes und konfliktfreies Zusammenleben mit Ihrer Katze auch unbedingt notwendig. Ähnlich wie bei der Hundeerziehung kommt es dabei auf Belohnung und Strafe im richtigen Moment an. Beides muss genau in dem Moment der guten oder schlechten Tat erfolgen, da Katzen kein Schuldgefühl empfinden können und eine spätere Strafe nicht mit der ursprünglichen Tat in Verbindung bringen. Beachtet man die oben genannten Punkte, ist eine Erziehung durchaus möglich und Sie können Ihrer Katze beibringen, nicht auf den Tisch zu springen oder Ihre Möbel nicht zu zerkratzen. Außerdem ist es wichtig, besonders langhaarige Katzen an Haarbürsten zu gewöhnen, damit das Fell ausreichend gepflegt werden kann. Sie sollten auch ausreichend Vertrauen zu Ihrer Katze aufbauen, damit Sie Ihre Krallen kontrollieren und gegebenenfalls schneiden können. Selbst bei der Bereitstellung von Kratzbäumen wachsen die Krallen bei einigen Katzen so stark, dass sie gelegentlich nach geschnitten werden müssen.
Die richtige Ernährung macht den Unterschied
Beim Kauf von Hundefutter lohnt es sich, nicht nur auf den Preis zu achten. Küchenabfälle sollten, wenn überhaupt, nur in Maßen verfüttert werden. Frisches Gemüse ist als kleiner Snack zwischendurch in den meisten Fällen unbedenklich. Viele Hunde vertragen auch Fleisch, das allerdings nicht gewürzt sein sollte. Jeder Hund verträgt Nahrungsmittel anders, deshalb sollte man im Einzelfall ausprobieren, was der Hund verträgt und was nicht. Auf Süßigkeiten und Kuchen sollte man aber in jedem Fall verzichten und die Hauptnahrung sollte immer aus professionellem Tierfutter bestehen. Hochwertiges Futter, das alle nötigen Mineralstoffe und Vitamine enthält, trägt entscheidend zur Lebensqualität Ihres Haustiers bei. Sowohl Fell- und Zahngesundheit als auch Wachstum, Krankheitsresistenz und die Lebenserwartung können durch die Ernährung stark beeinflusst werden. Je nach Aktivität und Gesundheitszustand des Hundes kann es außerdem notwendig sein, auf Futter mit speziellen Zusätzen zurückzugreifen. Dies kann zum Beispiel im Welpenalter, bei alten Hunden, trächtigen Hündinnen oder Hunden mit Mangelerscheinungen der Fall sein. Bei Zoomingo erhalten Sie professionelles Hundefutter für jeden Bedarf. Ihr Tierarzt wird Sie gerne beraten, welches Futter das Beste für Ihren Hund ist.
Mit der Katze beim Tierarzt
Falls Sie das Krallenschneiden Ihrer Katze nicht selbst übernehmen wollen, sollten Sie dafür regelmäßig einen Tierarzt aufsuchen. Auch wenn es keine gesetzlichen Vorgaben gibt, ist ein umfassender Impfschutz auch für reine Wohnungskatzen sehr zu empfehlen. Keime und Krankheitserreger könnten über Straßenschuhe in die Wohnung getragen werden und Ihre Katze könnte sich so mit lebensgefährlichen Krankheiten wie Tollwut oder Katzenseuche infizieren. Deshalb sollte jede Katze jährlich gegen Krankheiten wie Leukose, Tollwut und Katzenschnupfen geimpft werden. Außerdem ist es wichtig auf eine regelmäßige Entwurmung zu achten, da Katzenspulwürmer für Ihre Katze sehr gefährlich sind und auch auf den Menschen übertragbar sind. Für freilaufende Katzen empfiehlt sich zusätzlich eine regelmäßige Floh- und Zeckenkur, um die Ansteckungsgefahr mit gefährlichen Krankheiten wie Borreliose zu verringern. Beim Tierarzt haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Katzen "chippen" zu lassen. Dabei wird ihr ein kleiner Chip unter die Haut implantiert, der Informationen über ihren Besitzer enthält. Ist Ihre Katze entlaufen, kann sie so leichter und schneller zugeordnet werden und findet schneller den Weg zu Ihnen zurück. Der Chip ist eine gute Alternative zum Halsband, da die meisten Katzen von Halsbändern nicht sonderlich begeistert sind und sie schnell verlieren.
Das ideale Haustier
Katzen sind im Vergleich zu anderen Haustieren relativ pflegeleicht und verlangen besonders bei Haltung mit anderen Katzen, nicht viel Zeit von ihren Besitzern. Das macht sie zu dem idealen Haustier für berufstätige Tierliebhaber oder Neulinge in der Tierhaltung.