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Der Hund - Der beste Freund des Menschen

Der Hund ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Mit über 5 Millionen Hunden in deutschen Haushalten besitzt statistisch gesehen jeder Sechzehnte einen eigenen Hund und circa 10 Millionen Menschen leben mit mindestens einem Hund unter einem Dach. Die ersten Hunde wurden bereits vor 15000 Jahren domestiziert. Seitdem dienten Sie dem Menschen als Wachhunde und wurden später auch zum Schutz anderer Nutztiere wie zum Beispiel Schafen abgerichtet. Heutzutage werden Hunde bei uns in Deutschland aber größtenteils nur noch als Haustiere gehalten.

Was gilt es vor der Anschaffung zu beachten?
Zuerst sollten Sie sicherstellen, dass alle Familienmitglieder hinter der Anschaffung eines Hundes stehen und niemand gegen Tierhaare allergisch ist. Sie sollten bereit sein, Geld und je nach Rasse mehr oder weniger Aufwand und Zeit in die Beschäftigung und Pflege des Hundes zu investieren. Wenn Sie zur Miete wohnen, sollten Sie zusätzlich prüfen, ob Hunde in Ihrem Mietvertrag erlaubt sind und in jedem Fall Ihren Vermieter informieren, damit es später nicht zu bösen Überraschungen kommen kann. Auch die finanzielle Belastung, die durch die Anschaffung eines Hundes entsteht, ist nicht zu unterschätzen. Für Hundefutter, notwendige Versicherungen, Hundesteuer und Zubehör wie Hundeleinen, Decken oder Spielzeug kommen schnell 150EUR - 250EUR im Monat zusammen. Da besonders kleine Mischlingshunde bis zu zwanzig Jahre alt werden können, sollten Sie sicher sein, die oben genannten Voraussetzungen für die nächsten zwanzig Jahre erfüllen zu können. Außerdem gibt es diverse gesetzliche Vorschriften, die es zu beachten gilt:
Gesetzliche Vorschriften - Hundeführerschein und Steuern
Für alle Bundesländer gilt: Wer einen Hund hält, muss ihn anmelden und Hundesteuer bezahlen. Die Höhe dieser Steuer variiert je nach Wohnort und Hunderasse. Sogenannte Kampf- oder Listenhunde dürfen außerdem nur angeleint und mit Maulkorb ausgeführt werden. Ansonsten gelten in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Gesetze zum Thema Leinenzwang und Hundeführerschein. In Niedersachsen ist beispielsweise die Ablegung einer theoretischen und praktischen Prüfung für alle Neuhundehalter Pflicht, um einen Hund halten zu dürfen. In anderen Bundesländern gilt dieses Gesetz noch nicht. Es soll aber weiter auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden. In einigen Bundesländern ist eine Hundehaftpflichtversicherung ebenfalls Pflicht. Grundsätzlich ist es aber immer ratsam eine Haftpflichtversicherung für den Hund abzuschließen, da zerkaute Schuhe, zerkratzte Möbel oder im schlimmsten Fall ein Hundebiss sehr teuer werden können. Bei krankheitsanfälligen Rassen ist zusätzlich eine Krankenversicherung empfehlenswert.
Welcher Hund passt zu mir?
Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, sich einen Hund anzuschaffen, gilt es aber noch einiges zu beachten, bevor es losgehen kann. Die Entscheidung, was für einen Hund man aufnehmen möchte, sollte sehr gut überlegt sein. Denn nichts ist schlimmer für beide Seiten, als den Hund wieder abgeben zu müssen, weil er nicht zu Ihnen gepasst hat. Bei der Auswahl des passenden Hundes spielen verschiedene Kriterien eine Rolle: Haben Sie einen Garten und ist dieser gut eingezäunt? Sind Sie berufstätig und wäre der Hund viel alleine? Leben kleine Kinder im Haushalt? Haben Sie Zeit und Lust, sich mit dem Hund sportlich zu betätigen? Wenn Sie keinen Garten haben und den Hund ausschließlich in der Wohnung halten können, bieten sich ruhige, genügsame Rassen und Mischlinge an, die nicht so viel Auslauf und körperliche Betätigung benötigen. Dazu zählen überaschenderweise hauptsächlich größere Hunderassen wie Berner Sennhunde oder Doggen, da diese Tiere im Gegensatz zu den meisten kleineren Hunden sehr ruhig sind, wenig bellen und viel schlafen. Allerdings sollte die Wohnung nach Möglichkeit im Erdgeschoss liegen oder per Fahrstuhl erreichbar sein, da besonders große Rassehunde im Alter zu Arthrose und Gehproblemen neigen und das Treppensteigen so schnell zu einer schmerzhaften Tortur werden kann. Haben Sie sich dann für eine bestimmte Rasse entschieden, bleibt noch die Frage, ob man den Hund vom Züchter oder aus dem Tierheim holen sollte. Generell ist es natürlich besser, einen Hund aus dem Tierheim zu nehmen, da diese gerade in den Städten meist hoffnungslos überfüllt sind und immer dringend neue Besitzer suchen. Für Menschen ohne Hundeerfahrung ist es aber ratsamer zum Züchter zu gehen, weil viele Tiere aus dem Tierheim schlechte Erfahrungen gemacht haben und bei ihrer Erziehung viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung gefragt ist.
Mit dem Hund in den Urlaub
Wenn Sie sich dann endlich einen Hund angeschafft haben und trotzdem nicht auf Ihren wohlverdienten Urlaub verzichten möchten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wer seinen Hund mitnehmen möchte, sollte sofern möglich mit dem Auto oder dem Zug verreisen und nicht allzu weit entfernte Reiseziele, wie Dänemark oder die deutsche Nord-/ Ostseeküste wählen. Hier gibt es viele Ferienhäuser und Hotels, die die Hundehaltung gegen einen kleinen Aufschlag bei der Endreinigung gestatten. In vielen Ferienregionen wurden außerdem abgetrennte Hundestrände eingerichtet, wo Ihr Hund frei herumtollen darf. Bei Flugreisen in weiter entfernte Urlaubsregionen kann Ihr Hund in einem speziellen Käfig im Gepäckraum untergebracht werden. Nur kleine Hunde mit einem Gewicht unter 5kg dürfen "als Handgepäck" mitgeführt werden. Da die Reise im dunklen, lauten und kalten Gepäckraum für die Tiere extrem stressig ist, sollten Sie sich dennoch gut überlegen, ob es wirklich notwendig ist, den Hund mitzunehmen. In vielen Fällen wird es stressfreier sein, wenn Sie den Hund in Deutschland in Hundepensionen oder bei privaten Hundesittern unterbringen.
Erziehung - Hundeschule oder selbstständig?
Eine gute und konsequente Erziehung ist essenziell für das spätere Zusammenleben in der Familie. Wer noch keine Erfahrung mit der Hundeerziehung hat, sollte Hilfe bei einer Hundeschule suchen. Hier wird tatkräftige Unterstützung und Beratung angeboten und der Hund begegnet vielen anderen Artgenossen, was besonders bei einzeln gehaltenen Hunden für die Ausbildung des Sozialverhaltens wichtig ist. Wer bereits Erfahrung hat, kann die Erziehung aber auch selbstständig in die Hand nehmen.
Die richtige Ernährung macht den Unterschied
Beim Kauf von Hundefutter lohnt es sich, nicht nur auf den Preis zu achten. Küchenabfälle sollten, wenn überhaupt, nur in Maßen verfüttert werden. Frisches Gemüse ist als kleiner Snack zwischendurch in den meisten Fällen unbedenklich. Viele Hunde vertragen auch Fleisch, das allerdings nicht gewürzt sein sollte. Jeder Hund verträgt Nahrungsmittel anders, deshalb sollte man im Einzelfall ausprobieren, was der Hund verträgt und was nicht. Auf Süßigkeiten und Kuchen sollte man aber in jedem Fall verzichten und die Hauptnahrung sollte immer aus professionellem Tierfutter bestehen. Hochwertiges Futter, das alle nötigen Mineralstoffe und Vitamine enthält, trägt entscheidend zur Lebensqualität Ihres Haustiers bei. Sowohl Fell- und Zahngesundheit als auch Wachstum, Krankheitsresistenz und die Lebenserwartung können durch die Ernährung stark beeinflusst werden. Je nach Aktivität und Gesundheitszustand des Hundes kann es außerdem notwendig sein, auf Futter mit speziellen Zusätzen zurückzugreifen. Dies kann zum Beispiel im Welpenalter, bei alten Hunden, trächtigen Hündinnen oder Hunden mit Mangelerscheinungen der Fall sein. Bei Zoomingo erhalten Sie professionelles Hundefutter für jeden Bedarf. Ihr Tierarzt wird Sie gerne beraten, welches Futter das Beste für Ihren Hund ist.
Mit dem Hund beim Tierarzt
Regelmäßige Kontrollen und Impfungen beim Tierarzt sind für die Gesundheit Ihres Tieres unerlässlich. Zwar gibt es keine gesetzliche Impfpflicht, wer seinen Hund aber vor gefährlichen Krankheiten wie Tollwut, Staupe oder Hepatitis schützen möchte, sollte sein Tier jährlich impfen lassen. Auch die Entwurmung sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden, da eine Wurminfektion sehr ansteckend und auch auf den Menschen übertragbar ist.
Gute Vorbereitung zahlt sich aus
Die Anschaffung eines Hundes erfordert ohne Frage eine sorgfältige Vorbereitung, macht viel Arbeit und kostet eine Menge Geld. Sobald Sie aber den richtigen Hund für sich gefunden und in Ihr Zuhause aufgenommen haben, werden all die Bemühungen schnell vergessen sein und Sie können unbeschwert das Zusammenleben mit einem neuen Familienmitglied genießen.